Keltische Baumzeichen

Neben der westlichen Astrologie oder auch der chinesischen Astrologie entwickelten sich auch noch andere Formen von Horoskop-Systemen oder Wesensanalysen. Die keltischen Baumhoroskope sind ein Bereich. In der Kultur der alten Kelten war der Glaube an Götter die im Himmel leben und deren Himmel durch die Bäume getragen werden recht groß. Aus diesem Zusammenhang, bekamen die Bäume in der direkten natürlichen Umgebung der Kelten einen hohen Stellenwert zugewiesen. Insgesamt kennt die keltische Astrologie 21 Baumzeichen. Diese werden auch keltische Sternzeichen genannt obwohl kein Zusammenhang zu den Himmelskörpern unseres Sonnensystems besteht.

Jedem Baumzeichen werden zwei unterschiedliche Zeitperioden des Jahres als regierend zugewiesen. Zumeist dauert eine Periode 14 Tage. Eiche und Olivenbaum sind die beiden einzigen keltischen Sternzeichen, die nur einen einzelnen Tag im Jahr regierend sind. Jedem Baumzeichen werden feststehende Eigenschaften zu Teil, die aus der Beschaffenheit des Baumes und aus der Naturbeobachtung der Kelten abgeleitet werden. Diese Grundeigenschaften sind dann wie in anderen Astrologieformen auf einen Menschen und seinen Charakter übertragbar. Keltische Sternzeichen gelten als Vielfältiger im Vergleich zu anderen Zeichen anderer Astrologien weil das Baumzeichen auf unterschiedliche Jahreszeiten und damit zusammenhängende Eigenschaften abzielt. Ob das keltische Baumhoroskop wirklich durch die Kelten entwickelt wurde oder eine Erfindung der Neuzeit ist, kann nicht genau festgelegt werden. Trotz dieses Umstands halten die keltischen Sternzeichen einen immer größeren Einzug in die Welt der Spiritualität und der Esoterik. Um abschließend ein paar Baumzeichen zu nennen, hier eine kleine Auswahl: Esche, Birke, Haselstrauch, Pappel, Linde, Ulme oder auch die Kastanie. Selten sind natürliche Gegebenheiten so erkannt und genutzt worden.

Post navigation